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Hamburg (pressrelations) - Das NDR Fernsehen zeigt zwei Spielfilme mit dem frisch gekürten Oscar-Preisträger Javier Bardem
Sendetermin: Dienstag, 8. April, ab 23.00 Uhr, NDR Fernsehen
In Spanien ist er seit Jahren ein Star, und auch international erringt Javier Bardem mit jedem neuen Film mehr Anerkennung und Bewunderer. Bei der diesjährigen Oscarverleihung in Los Angeles erhielt er die Auszeichnung als bester Nebendarsteller im „besten Film“, „No Country for Old Men“. Das NDR Fernsehen bringt am Dienstag, 8. April, ab 23.00 Uhr gleich zwei hochkarätige Kinofilme mit dem spanischen Ausnahmetalent.
Um 23.00 Uhr läuft „Das Meer in mir“, ein Film von Regisseur Alejandro Amenábar. Javier Bardem spielt den Seemann Ramón, der seit einem Unfall vor 26 Jahren vom Hals abwärts gelähmt ist. Trotz der liebevollen Fürsorge seiner Familie empfindet Ramón sein Dasein als unwürdig und kennt nur noch ein Ziel: Er möchte sterben. Immer wieder stellt er Anträge auf Sterbehilfe, immer wieder werden sie abgelehnt. Der Lebensmüde ist längst zur lokalen Berühmtheit geworden, die Frauen lieben und bewundern ihn. Doch den einzigen Dienst, den er von einer Frau erwartet, ist, den Geliebten zu töten ... Der Film beruht auf dem authentischen Fall des Spaniers Ramón Sampedro und wurde 2004 mit dem Golden Globe und 2005 mit dem Oscar als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet.
Im Anschluss, um 1.00 Uhr, zeigt das NDR Fernsehen einen Spielfilm mit großem Staraufgebot: In „Bevor es Nacht wird“ sind neben Javier Bardem auch Johnny Depp und Sean Penn zu sehen. Für seine Darstellung des Schriftstellers Reinaldo Arenas wurde Javier Bardem im Jahr 2000 schon einmal für einen Oscar nominiert. Der Film erzählt die Geschichte des Kubaners Arenas. Der 19-Jährige, zunächst noch glühender Mitstreiter Castros, entdeckt im Havanna der 60er-Jahre eine pulsierende schwule Subkultur und entfaltet sein schriftstellerisches Talent. Doch durch seine kritischen Äußerungen bringt Arenas die sozialistische Regierung gegen sich auf. Während sein Ruhm im Ausland wächst, wird er in Kuba denunziert, ins Gefängnis geworfen und landet schließlich verarmt und krank in New York. Regie führte Julian Schnabel, dessen Regieleistung in seinem aktuellen Film „The Diving Bell and the Butterfly“ ebenfalls für einen Oscar nominiert war.
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